Netbook Test 2015

Netbook Test 2015/2016

Ein Netbook ist die kleinere Variante der bekannten Laptops. Die Kleinstcomputer werden, aufgrund ihres günstigen Preises und der daraus resultierenden Funktionalität, vor allem an Kunden verkauft, die ihren Rechner über viele Stunden an fremden Orten benutzen möchten. Die handlichen Netbooks sind ein idealer Begleiter für Reisende oder Vielfahrer, die dauerhaft auf Office-Anwendungen und Internet-Applikationen zugreifen wollen. Einige Modelle eignen sich ebenfalls, um hochauflösende Filme oder multimediale Anwendungen zu nutzen. Dank des verringerten Umfangs können Netbooks in einer Aktentasche oder in einem kleinen Rucksack transportiert werden.

Preisklasse:
€ —

Netbook Test und Vergleich

Die Netbooks sind mit kleinen Displays ausgestattet, deren Größe bei zwölf Zoll oder sogar noch darunter liegt. Daher sind mit einem Netbook zumeist nur Auflösungen von 1440 mal 1050 Pixeln möglich. Dafür wiegen die kleinen Handrechner deutlich weniger als herkömmliche Laptops: Sie sind nicht schwerer als zwei Kilogramm. Das reduzierte Gewicht wird durch Einsparungen erreicht: In die Netbooks wird in der Regel kein Laufwerk verbaut. Sie können aber zusätzlich angeschlossen werden. Netbooks verfügen über USB-Anschlüsse, an die zum Beispiel ein tragbares Laufwerk angeschlossen werden kann. Ein HDMI-Ausgang, mit dem das Display auf den Fernseher oder den Beamer geworfen wird, ist mittlerweile Standard. Außerdem wird grundsätzlich eine Tastatur und ein Touchpad integriert.

Starke Rechenleistung

Die erste Netbooks, die um die Jahrtausendwende erschienen, waren lediglich für den Gebrauch als Office-Rechner konzeptioniert. Die neueren Geräte können vielfältiger genutzt werden: Sie eignen sich einerseits für alltägliche Arbeiten, auf der anderen Seite können nun vielfältige multimediale Inhalte genutzt werden. Einige neuere Geräte sind sogar in der Lage, Videodateien im hochauflösenden HD-Format wiederzugeben: Derartige Netbook-Varianten sind besonders für Menschen geeignet, die multimediale Anwendungen nutzen möchten. Dafür ist jedoch ein leistungsstarker Prozessor und eine Grafikkarte notwendig, die derartige Inhalte wiedergeben kann, ohne dass es zu den gefürchteten Ruckel-Effekten kommt. Daher werden in den neueren Netbooks sogar Zwei-Gigahertz Prozessoren genutzt. Die oftmals in den Prozessor integrierte Grafikkarte kann zumeist auf 256 Megabyte zugreifen, was zwar nicht für 3D-Spiele, aber für Filme und andere Multimedia-Anwendungen ausreicht. Außerdem verfügen derartige Netbooks über einen Flashspeicher von mehreren Gigabyte, der rechen-intensiveren Anwendungen gewachsen ist.

Genügend Speicherplatz

In die neueren Netbooks werden 2,5 Zoll-Festplatten verbaut, die zwischen 160 und 500 Gigabyte Speicherplatz beinhalten. Die älteren Geräte beinhalten nur eine deutlich kleinere SSD-Festplatte. In beiden Fällen findet sich dort das Betriebssystem, die Programme und die Daten, die vom Benutzer angelegt werden. Als Betriebssystem wurde über einen langen Zeitraum vor allem das gealterte Windows XP genutzt: Einige Anbieter verzichteten sogar komplett auf die Windows-Oberfläche und lieferten ihr Gerät mit verschiedene Versionen des unbekannteren Betriebssystems Linux aus. Auf den neueren Geräten ist jedoch zumeist Windows 7 vorinstalliert. Mittlerweile gibt es sogar einige Geräte, die mit dem Nachfolger Windows 8 ausgeliefert werden. Auf einigen Netbooks kommt sogar Handy-Software zum Einsatz: Dort wird die Benutzeroberfläche “Android” genutzt, die ansonsten vor allem für den Betrieb von Smartphones verwendet wird. Derartige Betriebssysteme bietet den Vorteil, das sie deutlich weniger Speicherplatz benötigen als die rechenintensiven Windows-Versionen.

Stundenlange Laufzeiten

Das abgespeckte Innere der neueren Netbooks macht deutlich längere Akkulaufzeiten möglich: Weil auf ein Laufwerk verzichtet wurde und die integrierten Komponenten weniger Strom benötigen, können derartige Rechner zwischen fünf und zwölf Stunden genutzt werden. Mit den 6-Zellen-Akkus können Nutzer ohne Steckdose sogar zehn Stunden am Stück im Netz surfen. Diejenigen, die sich für ein Netbook interessieren, sollten also gerade darauf achten, dass das Gerät mit einem modernen und leistungsfähigen Akku ausgerüstet ist.

Verschiedene Bedürfnisse

Die potentiellen Käufer eines Netbooks sollten sich vorab überlegen, für welche Zwecke das Gerät genutzt werden soll. Wer nur Office-Anwendungen und das Internet nutzen möchte, kann bereits mit einem älteren Netbook zufrieden sein. Allerdings verweigern derartige Netbooks bei rechen-intensiveren Operationen den Dienst: Wer hochauflösende Filme sehen möchte, braucht ein Gerät der neuesten Generation. Dies gilt auch bei der Nutzung von bestimmten Anwendungen, die ein neueres Betriebssystem benötigten: So ist zum Beispiel für anspruchsvolle Fotobearbeitung ein neueres Gerät unabdingbar. Außerdem sollte das Betriebssystem beachtet werden: Netbooks, auf denen das Betriebssystem Linux vorinstalliert ist, sind zwar oftmals schneller als diejenigen, auf denen die Windows-Variante zu finden ist, dafür verweigern bestimmte Programme den Dienst. Bei vielen Netbooks wird eine ähnliche Hardware verbaut, trotzdem gibt es deutliche Leistungsunterschiede, die die Nutzer ebenfalls beachten sollten.

Was ist der Unterschied von Netbooks und Notebooks?

Nützliche Netbook Testberichte

Zukünftige Besitzer eines Netbooks sollten also ganz genau in Erfahrung bringen, was das favorisierte Gerät tatsächlich kann und ob diese Leistung auch den individuellen Bedürfnissen entspricht: Dabei geht es unter anderem die verbaute Hardware und das vorinstallierte Betriebssystem. Hier ist ein Netbook-Test, mit dem verschiedene Geräte verglichen werden, äußerst hilfreich. Einen derartigen Test gibt es auf unsere Internetseite. Außerdem prüfen wir regelmäßig verschiedene Netbooks auf ihre Leistungsfähigkeit: Dabei testen wir sämtliche Komponenten, die für einen Kauf ausschlaggebend sind. Außerdem achten wir auf die Verarbeitung des jeweiligen Gerätes und prüfen die installierten Programme und das Betriebssystem. Der Test des Netbooks und das daraus resultierende Fazit wird ebenfalls auf dieser Seite publiziert.

Worauf beim Kauf von einem Netbook achten?

Netbooks sind extrem kompakte und kleine Notebooks, die in der Regel nicht über ein optisches Laufwerk verfügen. Dafür überzeugen sie mit einem äußerst attraktiven Preis und recht langer Akkulaufzeit. Angetrieben werden Netbooks von sparsamen Prozessoren, deren Leistung auf tägliche Büroarbeit, Surfen und E-Mails zugeschnitten ist.

Auf die inneren Werte kommt es an

Beim Kauf eines Netbooks gelten zuerst einmal auch die Kriterien, die Sie beim Kauf eines größeren Rechners anlegen sollten. So sollten Sie auf keinen Fall am Arbeitsspeicher sparen. Speicherriegel kosten heute nicht mehr die Welt, und es wird Situationen geben, in denen Sie über ein wenig Reserve froh sein werden.

Tipp: Beim Kauf eines Netbook achten Sie auf einen Dual Core Prozessor mit wenigstens 1,5 GHz und auf mindestens 2 Gigabyte RAM.

Ähnliches gilt für den Speicherplatz der Festplatte; nehmen Sie reichlich. Aus Kostengründen werden viele Netbooks immer noch mit herkömmlichen Magnetfestplatten vertrieben. Diese Speicherart zeichnet sich immer noch durch den niedrigsten Preis pro Megabyte aus. Wenn Sie Ihr Netbook allerdings viel und oft unterwegs benutzen wollen, empfiehlt es sich über einen Flashspeicher, also eine sogenannte Solid-State-Disc nachzudenken. Diese Speicher sind zwar im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten immer noch recht teuer, dafür besitzen sie aber auch keine beweglichen Teile mehr, die die Platte beschädigen könnten.

Besonderheiten von Netbooks

Netbooks verfügen in der Regel über sehr kleine Displays mit Bilddiagonalen von 10 oder 12 Zoll. Wenn Sie zeitweise gerne einen größeren Monitor benutzen wollen, sollten Sie auf einen HDMI-Ausgang achten.
Eine herausragende Eigenschaft von Netbooks ist ihre lange Akkulaufzeit. Durch die Verwendung sparsamer Hardwarekomponenten erreichen die Hersteller Laufzeiten, die deutlich über denen herkömmlicher Notebooks liegen können. Aber Achtung: Zu große Akkus ragen oft störend über das Gehäuse heraus, was das Handling erschwert. Außerdem schlagen große Akkus mit einem deutlich höheren Gewicht zu Buche. An dieser Stelle sollten Sie einen Kompromiss finden, der Ihrem Arbeits- und Nutzungsverhalten entspricht.

Auch das Äußere zählt

Bei der Auswahl des Displays haben Sie die Wahl zwischen glänzenden und matten Displays. Glänzende Displays haben eine kontrastreichere, lebendigere Farbwiedergabe, dafür funktionieren matte Displays auch bei direkter Sonneneinstrahlung.

Fazit

Mit einem Netbook erhalten Sie ein kompaktes und preiswertes Gerät, mit dem Sie für die allermeisten Büroaufgaben bestens gerüstet sind. Wenn Sie viel unterwegs sind, sollten Sie über ein Modell mit Solid-State-Disc nachdenken und auf eine hohe Akkulaufzeit achten.

Netbook oder Tablet?


Netbook Tablet
Mobile Leichtgewichte - +
Bequem & handlich + +
Internetfähigkeit - +
Surfen + -
Akkulaufzeit + +
Bildschirmauflösung - +
Speicherplatz + -

Hier nochmal zum Nachlesen:

1. Mobile Leichtgewichte – Tablets vorn

Sowohl Netbooks, als auch Tablets sind mobile Geräte, die für den Einsatz unterwegs gut geeignet sind. Tablets sind dabei richtige Leichtgewichte, denn sie wiegen im Durchschnitt zwischen 500 und 700 g. Netbooks dagegen bringen über ein Kilogramm auf die Waage.

2. Bequem und handlich – Kopf-an-Kopf-Rennen

Kurze Mails schreiben oder eine Notiz verfassen – dafür sind Tablets ideal. Doch wer schon einmal versucht hat, mit Hilfe von der virtuellen Tastatur einen Aufsatz zu tippen, hat bestimmt gemerkt, dass es kein leichtes Unterfangen ist. Freilich lassen sich Tablets auch mit einer physischen Tastatur nachrüsten, doch dann werden sie mit einem Mal weniger handlich.

3. Internetfähigkeit – Tablets vorn

Der große Pluspunkt von Tablets ist das integrierte 3G- oder 4G-Modem, dank dem diese überall online gehen können. Netbooks dagegen sind nur in der Nähe eines WLAN-Routers internetfähig. Zwar können Netbooks mit einem USB-Surfstick nachgerüstet werden, verlieren dabei an Komfort.

4. Surfen – wieder Kopf-an-Kopf-Rennen

Tablets punkten mit ihrem bequemen Touch-Screen. Seiten lassen sich mit Hilfe von Fingergesten leichter verschieben, zoomen und blättern, als mit dem Touch-Pad. Dagegen überzeugen Netbooks bei der Wiedergabe von Seiten, die mehrere Flash-Animationen enthalten. Insbesondere iPads haben in dieser Hinsicht Probleme, weil Apple keine Unterstützung für Flash-Inhalte gewährleistet. Solche Inhalte lassen sich nur mit Hilfe von zusätzlichen Apps anzeigen.

5. Akkulaufzeit – keine klaren Sieger

Moderne Tablets von Apple oder von Samsung ermöglichen bis zu neun Stunden Surfen und ca. sechs Stunden Video-Wiedergabe. Top-Netbooks wie Asus Eee bieten ca. sechs Stunden aktive Surf-Möglichkeit und sind dabei, Tablets einzuholen.

6. Bildschirmauflösung – Retina-Display überzeugt

Das Retina-Display mit der Auflösung 2048 x 1536 Pixel, wie beim iPad Air, sorgt für scharfe Bilder und klare Farben. Die Auflösung 1024 x 600 Pixel bei Asus Eee oder anderen Netbooks ermöglicht zwar ebenfalls gute Bildqualität, doch kann mit dem neuen iPad noch nicht mithalten.

7. Speicherplatz – Netbooks überlegen
Bei der Festplattenkapazität sind Netbooks aktuell überlegen. Speicherplatz über 300 GB sind für heutige Netbooks Standard. Hier müssen Tablets aufholen, denn auch bei leistungsstarken Apple-Produkten erreicht die Kapazität lediglich 128 GB. Viele Tablet-Hersteller setzen hier auf Cloud-Computing, was aber nicht jedermanns Geschmack ist.

Fazit: Sowohl Netbooks, als auch Tablets haben ihre Vor- und Nachteile. Beide Geräten garantieren gutes Surf-Erlebnis, auch für unterwegs. Längere Texte lassen sich mit Netbooks besser schreiben, Videos und Bilder werden von Tablets in der Regel besser wiedergegeben.